sepago-Innenansichten. Erster Teil...
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by Claudia Michel on 06/15/2008 | 0 Comments | 4,245 Views
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Warum ein Blog von einem nonteckie an dieser Stelle?
Ich möchte Gedanken und Ideen beschreiben, Einblicke geben, kurz, die Menschen in der sepago vorstellen. Innenansichten einer Firma transportieren, in der nicht nur gearbeitet, sondern auch „gelebt“ wird. Dazu gehört eine ganzheitliche Betrachtung dessen, was Mensch in die Firma einbringen kann.
Wo gibt es denn so was? Dachte ich jedenfalls in meinem Leben vor sepago. Sich als Frau, und dann auch noch als Kreative in einem Haufen Teckies wieder zu finden, war erst mal ein Kulturschock.
Erst mal – klar macht hier jeder das, was er am besten kann, und zwar mit 1000 Prozent Einsatz, da bleibt nicht viel Zeit für Zwischenmenschliches….
Oder doch?
In einem Metier, in dem hochkonzentriert gearbeitet wird, erwartet man nicht viel Platz für soziale Hygiene. Der Berater an sich verbringt ja in der Regel mehr Zeit bei den Kunden als mit den Kollegen, und weiß vielleicht gar nicht viel über die Vorgänge im eigenen Unternehmen.
Um dem entgegenzuwirken gibt es den sepagoFREITAG. Wenn es die Situation beim Kunden erlaubt, erscheinen die Mitarbeiter freitags in den Räumlichkeiten der sepago in Köln-Kalk. Zum einen zur Pflege der sozialen Hygiene (gemeinsames Mittagessen am Tischtennistisch, Kickern, Kaffeeklatsch) und zum anderen, um eine der regelmäßig stattfindenden Freitagsveranstaltungen zu besuchen.
Freitagsveranstaltung?
Im Grunde birgt die sepago ihre eigene kleine Wissensgesellschaft. Eine Knowledgebase ist eine feine Sache, aber Papier, Websites und Tastaturen sind geduldig, und wenn man etwas gelesen hat, hat man noch lange nicht darüber gesprochen. Deshalb bietet die sepago den Mitarbeitern regelmäßig die Möglichkeit, zu referieren und/oder zu profitieren.
Wer möchte, darf einen Vortrag halten über sein Spezialgebiet, neue Erkenntnisse, oder Ideen für Produkte oder deren Verbesserung. Auch externe Referenten sind willkommen und dürfen über neue Technologien und aktuelle Trends berichten. Das ist nicht nur informativ, sondern fördert auch Kommunikation und Kreativität. Denn dass wir mehr wissen, als wir zu sagen wissen, wird oft erst in der gemeinschaftlichen Diskussion deutlich.
Das darf man gerne unter Wissensarbeit abhaken, aber ich sehe auch, wie viel Spaß und Motivation die Kollegen haben. Gerne wird der Austausch bei einem Kölsch (mit oder ohne Alkohol) fortgesetzt, und nebenbei das Wochenende eingeläutet.
Im Gegensatz zu anderen Firmen, wo mich das Konkurrenzverhalten eher abschreckte, erlebe ich es in der sepago als sympathisch. Hier wird als Mannschaft agiert und miteinander gespielt. Wer den Ball hat, spielt ihn auch wieder ab. Bestes Beispiel dafür ist sepagoPROFILE. Von der anfänglichen Idee, über die Umsetzung der ersten Version, bis hin zum Verkauf an Citrix waren viele Kollegen involviert - nur das gute Zusammenspiel hat schließlich zum Erfolg geführt.
Ich werde demnächst mehr aus dem Innenleben der besten Firma der Welt bekannt geben und freue mich, wenn Ihr daran gefallen findet.
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