Review IT Camps: System Management mit System Center 2012

Thomas Kuberek, 08/29/2012 | 0 Comments | 5,725 Views

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(Bildquelle Microsoft)

Gemeinsam mit Microsoft haben wir Anfang August drei IT Camps durchgeführt. Eines in Berlin, eines in Hamburg und eines in Köln. Thema war Systemmanagement mit System Center 2012. Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Zum Teil war der Andrang so groß, dass noch zusätzliche Stühle herangeschafft werden mussten, um alle Besucher unterzubringen.

Drei Tage hieß es für das Team von sepago und Microsoft früh ins Bett, früh wieder aufstehen, den ganzen Tag Vorträge halten und in den Pausen sowie nach der Veranstaltung den Teilnehmern Rede und Antwort stehen.

Ich selbst habe vergangenen Mittwoch das IT Camp in Hamburg besucht.

Gezeigt wurde System Center 2012 und wie sich damit, zusammen mit dem Server 2012, Rechenzentren automatisieren lassen. Die Basis für Private Cloud- oder Public Cloud-Szenarien ist die extrem hohe Automatisierung bei der Bereitstellung von Clients, Servern und Applikationen und die dadurch erreichte hohe Effizienz

System Center 2012 ist ja schon seit kurzem verfügbar und der Server 2012 wird in wenigen Wochen released werden. Beides sehr spannende Produkte, welche deutliche Verbesserungen gegenüber den Vorgängerversionen bieten.

Nach der Registrierung und einem kleinen Frühstückssnack füllte Nurettin Ülger von der sepago den Vormittag mit System Center 2012 Themen.Nurettin-uelger-2

Nachdem er ausführlich das Konzept, die neuen Funktionen von System Center 2012 und die Migrationsgründe vorgestellt hatte, ging es direkt in die ersten Demos, mit welchen er die neuen Möglichkeiten vorstellte, die System Center 2012 bietet.

Hier sind im Besonderen die neue Konsole, das rollenbasierte Administrationskonzept, das wesentlich einfachere Patch Management und die neue benutzerzentriere Arbeitsweise hervorzuheben.

Dann ging er detailliert auf die Migrationsvoraussetzungen zu System Center 2012 ein. Welche Bedingungen müssen auf dem System Center 2007 Quellsystem erfüllt sein, wie sieht der Migrationsprozess im Detail aus und was ist nach der Migration auf System Center 2012 zu beachten.

Nach einer Kaffeepause ging es direkt mit Demos der Migration von System Center 2007 auf System Center 2012 weiter. Sehr anschaulich zeigte Nurettin Ülger, wie der Migrationsprozess aussieht und wie die System Center 2007 Quellumgebung am besten auf die Migration vorbereitet wird, Was aufgrund der Neuerungen bei System Center 2012, bei der Bereitstellung der Zielumgebung, beachtet werden sollte und welche Vorgehensweise bei der eigentlichen Migration auf System Center 2012 die besten Ergebnisse erzielt.

Nach der Mittagspause war Frank Koch von Microsoft an der Reihe.

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Sein Thema war der Server 2012, der kommenden Monat gelauncht wird. Sehr anschaulich berichtete er davon, wie die Anforderungen der microsofteigenen Rechenzentrums IT die Anforderungen für den Server 2012 definiert haben.

Die Rechenzentren, in welchen Microsoft seine Clouds betreibt, basieren ja auf Server 2012 und System Center 2012, wie Frank Koch erzählte. Als einer der größten Rechenzentrumsbetreiber weltweit weiß Microsoft aus eigener Erfahrung sehr gut, welche Anforderungen an ein aktuelles Server Betriebssystem gestellt werden. Microsoft ist selbst einer seiner größten Kunden. “Wenn wir die Wünsche unserer Cloud Admins nicht berücksichtigt hätten, würden sie unsere Rechenzentren irgendwann auf einem anderen Betriebssystem betreiben.” meinte er mit einem Augenzwinkern.

So spielt im Blick auf Public und Private Cloud-Szenarien die Geschwindigkeit, mit welcher Systeme und Applikationen bereitgestellt werden können, eine entscheidende Rolle. Die sehr kurzen Bootzeiten des Servers 2012 und von Windows 8 sind daher auch den Anforderungen der Cloud Service Provider geschuldet.

Sehr interessant war auch der Einblick in die Entwicklung der, von Microsoft betriebenen, Rechenzentren. Wie mit Hilfe der aktuellen Betriebssysteme nicht nur Energie und Zeit eingespart wird, sondern auch wie bereits die geografische Lage des Rechenzentrums einen Einfluss auf dessen benötige Größe und Energie hat.

Anschließend zeigte Frank Koch, wie hoch der Automatisierungsgrad wird ,wenn der Server 2012 mit dem System Center 2012 kombiniert wird. Wie komplexe Rechenzentren nahezu vollständig automatisiert betrieben, gepatcht und gemanagt werden können, indem alle Prozesse zur Behandlung von Bereitstellungsanfragen, Alerts oder auch das Patch Management als Prozesse in System Center 2012 abgebildet und abgearbeitet werden.

Sehr interessant war auch zu sehen, wie Microsoft selbst es durch die immer neueren Versionen von Windows Server schafft, die eigenen Rechenzentren bei wachsender Leistung immer kleiner und effizienter zu bauen und dabei trotzdem deutlich weniger Ressourcen zu verbrauchen. Alles wesentliche Erfahrungen, welche in die weitere Entwicklung der Windows Server einfließen werden und auch bereits eingeflossen sind.

Am Ende des Tages blieb keine Frage unbeantwortet. Nurettin Ülger und Frank Koch standen den ganzen Tag zur Verfügung und konnten die vielen Fragen der Besucher stets ausführlich beantworten.

Vielen Dank an alle Beteiligten von Microsoft und sepago. Das muss unbedingt wiederholt werden. Zwinkerndes Smiley

++++ Wir suchen Verstärkung ++++ Arbeitskultur, IT Kompetenz und Innovation werden bei sepago zum Wohle unserer Mitarbeiter und Kunden maximal gefördert. Das ist der Sinn der sepago. Wenn Dich das anspricht, dann schau doch mal im Karrierebereich.