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Wissenstransfer von IT-Spezialisten

9 Fragen über, mit und zu unserem neuen Geschäftsführer der sepago München

Die sepago München hat einen neuen Geschäftsführer im Team! Das freut uns sehr. Weil wir unsere neuen Kollegen immer etwas näher kennenlernen möchten und auch unseren Kunden, Partnern und Lesern vorstellen möchten, gibt es die berühmt-berüchtigten W-Fragen – dieses Mal von Paul an Harald.

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Paul: Harald, Du bist neuer Geschäftsführer der sepago in München. Beschreibe uns doch kurz Deine bisherigen Karriereschritte?

Harald: Ich arbeite nun seit über 25 Jahren als gelernter Diplom-Informatiker in der IT-Branche. Bei internationalen IT-Herstellern war ich in unterschiedlichen Arbeitsbereichen tätig, meist in leitenden Positionen. Auch das ist der digitale Wandel. Heute arbeitet man nicht mehr sein Leben lang in einer Position. In großen Unternehmen durchläuft man oft verschiedene Stationen, das war bei mir nicht anders. Ich habe auf der Herstellerseite die Bereiche Hardware, Software, Services betreut und im Vertrieb und lange Zeit im Marketing gearbeitet.

In den letzten 3 Jahren habe ich mit meinem eigenen Beratungsunternehmen IT-Partner bei ihrer digitalen Transformation unterstützt.

Meine vielfältige Berufserfahrung hat mich stark geprägt. Ich betrachte Kunden und Herstellern aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Paul: Jetzt hast Du die Seiten gewechselt. Früher hast Du für Hersteller gearbeitet, hast den Channel organisiert und Partner unterstützt. Heute arbeitest Du bei einem Partner.

Harald: Ich war lange Zeit bei einem Arbeitgeber tätig, der wahre Pionierarbeit im Bereich der Partnerprogramme geleistet hat. Wir waren damals eins der ersten IT-Unternehmen, das so etwas ins Leben gerufen hat. Der besondere Aspekt dieser Zusammenarbeit ist der persönliche Kontakt. Man kann noch so viel Programmatik haben. Partner werden immer anders wahrgenommen, wenn sie, neben dem fachlichen Knowhow, aktiv die persönliche Nähe suchen, um die Herausforderungen des Herstellers besser zu verstehen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, welche Probleme die Hersteller haben, aus der Masse an Partnern genau den passenden für ein Projekt auszuwählen. Das kann man in einem Termin pro Jahr gar nicht richtig in Erfahrung bringen.

Hier hilft uns die räumliche Nähe der sepago München zu den namhaften Herstellern mit ihren großen Standorten in München.

Wir kommen häufiger persönlich miteinander ins Gespräch und tauschen uns intensiv aus. So können wir unsere Aktivitäten in Richtung Herstellerportfolio viel besser ausrichten.

Paul: Ja genau. Wir sind froh darüber, mit Dir einen erfahrenen Geschäftsführer an Bord geholt zu haben, der die Herstellerseite mit allen Facetten und den Wünschen an die Partnerunternehmen kennt.

Harald: Danke.

Paul: Wo bist Du zum ersten Mal auf die sepago gestoßen? Und wie nimmst Du sepago im Markt wahr?

Harald: Ich kenne die sepago bereits seit 15 Jahren, aus meiner Zeit bei Citrix Systems. Sie war damals schon ein führender Citrix-Partner und als Berater für den gehobenen Mittelstand und Enterprise Kunden unterwegs. Heute ist sie auch nicht mehr die gleiche sepago wie vor 15 Jahren. Sie hat sich dem digitalen Wandel gestellt und sich mit dem Markt weiter entwickelt  – zu einem führenden Berater rund um die digitale Transformation.

Paul: Ja, das stimmt. Als wir uns kennengelernt haben, waren wir noch zu 90 % auf Citrix Produkte fokussiert. Heute stehen wir ganz anders da und bedienen viele neue Themen wie Cloud Computing, IT Security, Organisationsberatung.

Wie nimmst Du die neuen Themen wahr? Und welche neuen Themen siehst Du bei der sepago heute vorneweg?

Harald: Die sepago hat sich heute neben den Citrix-Themen auch klar in Richtung Microsoft aufgestellt. IT Security mit Microsoft Produkten ist so ein zentrales Thema. Ich sehe sie als Transformationspartner, der große Unternehmen sicher in die Cloud bringt. sepago hat Top-Spezialisten für Themen rund um Microsoft Azure, Citrix Cloud und Security –  aber auch für begleitende Themen wie Arbeitsorganisation, Change Management und Kulturwandel im Haus. Damit setzt sie die Digitalisierung nicht nur technologisch, sondern auch organisatorisch beim Kunden um, damit neue Technologien auch von den Mitarbeitern angenommen und genutzt werden. Und das bieten nicht viele auf dem Markt so an.

Paul: Du hast Dich also für einen Arbeitgeber entschieden, der zukunftsorientiert ist.

Harald: Eine Technologie wie die Cloud klingt einfach, ist aber sehr komplex. Ich habe mich für einen Arbeitgeber entschieden, der solche schwierigen und komplexen Projekte auch umsetzen kann.

Paul: In München hast Du ein bestehendes Team übernommen. Unser Standort dort ist noch relativ jung, gerade einmal 5 Jahre alt. Was ist die Besonderheit an Deinem neuen Team in München?

Harald: Wir sind ein Teil der „one sepago“ – aber München zeichnet die räumliche Nähe und gute Verbindung zu Kunden, Technologie-Partnern und kooperierenden IT-Dienstleistern im Süden Deutschlands aus. Das Team ist sehr offen und die Köpfe stecken voller kluger Ideen. Unser Werkstudent und Globetrotter Maximilian erteilt uns zum Beispiel einmal pro Woche Englischunterricht und wir unterhalten uns größtenteils in englischer Sprache. Wir müssen das beruflich nur bedingt tun, aber es macht allen einfach Spaß, nebenbei solche Skills zu trainieren. In meine erste Arbeitswoche ist der „Family and Friends Day“ am 03. Oktober gefallen. Alle Teammitglieder haben sich mit ihren Familien in Lenggries auf dem Brauneck getroffen. Nach einer kurzen Wanderung haben wir den Tag bei einer Brotzeit und Getränken ausklingen lassen. Das tolle Miteinander gefällt mir.

Paul: Wie ist Dein mittelfristiger Plan für sepago München?

Harald: Das Office in München wird im Besonderen für den „Arbeitsplatz der Zukunft“ stehen und dies mit der modernen Niederlassung auch vorleben. Wir wollen den Kunden zeigen, dass moderne Technologien und Arbeitsmodelle in direktem Zusammenhang stehen und in der Zukunft unumgänglich sind.

Paul: Wie hilft dir sepago Köln für München?

Harald: Die sepago in Köln hat eine bestehende Infrastruktur, auf die wir zurückgreifen können. Die „one sepago“ hat agile Technologie-Teams, die bundesweit Projekte betreuen. Aufgrund dieser Organisationsstruktur können wir auch aus München bundesweit, Hand in Hand Projekte betreuen.

Paul: Was sind die Herausforderungen für sepago München?

Harald: Den Standort München möchten wir natürlich weiter ausbauen. Dafür benötigen wir neue Mitarbeiter, die den Ehrgeiz haben, technologisch ganz vorne mit dabei zu sein – und für die der Teamgedanke höchste Priorität hat. Die sepago hat eine ausgeprägte, sehr menschliche Unternehmenskultur. Die möchten wir uns trotz Wachstum bewahren.

Paul: Danke Harald, dass Du dir die Zeit für das Interview genommen hast. Ich freue mich sehr darüber, dass Du unser Team in München leitest. Mit den tollen Menschen, die bei sepago arbeiten, werden wir gemeinsam sehr viel erreichen.