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Wissenstransfer von IT-Spezialisten

Weiterbildung ist Teil der sepago Unternehmensphilosophie

„Wie präsentiere ich als IT Consultant beim Kunden ein technisches Thema so überzeugend, dass ich alle Entscheider mitnehme?“ Eine vermeintlich banale Frage, die aber aufzeigt, wie komplex die Anforderungen an die Mitarbeiter einer IT-Unternehmensberatung sind. Stets aktuelle, technologische Kenntnisse sind selbstverständlich, reichen aber oft nicht aus. Unsere Mitarbeiter müssen auch ihre Softskills weiterentwickeln und stärken.

In Zeiten von Fachkräftemangel und Digitalisierung spielt lebenslanges Lernen eine zentrale Rolle, auch in Unternehmen. Wir haben die Konsequenzen daraus gezogen; Weiterbildung hat bei der sepago einen hohen Stellenwert und ist ein Teil unserer strategischen Personalplanung. In unserem HR-Team kümmert sich eine Mitarbeiterin ausschließlich um dieses Thema.

Interview mit unserer sepago Personalentwicklerin

Ich habe im Interview mit Christiane gesprochen. Sie ist die Personalentwicklerin in unserem HR-Team und kümmert sich um die betrieblichen Fortbildungsmaßnahmen.

Christiane, wie sieht der Job als Personalentwicklerin bei der sepago aus?

Kurz und knackig formuliert: Ich erhebe unseren Weiterbildungsbedarf, suche nach den passenden Qualifizierungsmaßnahmen und Trainern und koordiniere die Schulungstermine. Ergänzend dazu organisiere und begleite ich unsere internen Weiterbildungsformate.

Mit der  Geschäftsführung wird ein Jahresbudget  über die ganze Firma hinweg festgelegt, aus dem die Weiterbildungen finanziert werden. Daran angelehnt erstellen wir einen Jahresplan. Wenn unsere Mitarbeiter individuelle Wünsche haben, kommen sie direkt auf mich zu oder sie besprechen ihren Bedarf mit ihren Führungskräften,  die mich wiederum ansprechen. Dann schauen wir gemeinsam, ob der Bedarf in unser Programm passt bzw. ob es sich um ein Thema handelt, das vielleicht in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte. Grundsätzlich sind wir sehr flexibel und nehmen sinnvolle Anregungen zügig in unser Weiterbildungsprogramm auf. Schließlich wissen die Kollegen oft am besten, wo sie Fortbildungsbedarf haben.

Welche Weiterbildung bietet die sepago an?

Natürlich steht die fachliche Weiterbildung an erster Stelle. Diesen Bereich der Fortbildung organisieren die Kollegen und Kolleginnen in der Regel in Eigenregie. Wir pflegen engen Kontakt zu den Herstellern wie Microsoft und Citrix und unsere IT-Consultants nehmen regelmäßig deren Bildungs- und Zertifizierungsangebote wahr.

Doch das reicht uns nicht. Neben der fachlichen Fortbildung ist uns die persönliche Weiterentwicklung und die Stärkung unserer Softskills enorm wichtig. Das wird deutlich, wenn man sich die Liste der Workshops ansieht, die wir seit Februar 2020 angeboten haben:

  • Resilienz-Training
  • Arbeitskultur-Workshop
  • Workshops zum Thema „Feedback“
  • Workshop zum Thema „Stimme & Körpersprache“
  • Team Coachings zum Thema „Präsentationen halten“
  • Projektmanagement-Workshop Nugget
  • Kundenkommunikations-Workshop
  • Lego Serious Play Workshop
  • Bewusstseinstraining
  • Fit4Work
  • Storylining
  • Nein-Sagen (Das Ja zum Nein)

Was macht eine gute betriebliche Weiterbildung aus?

Eine gute Weiterbildung muss in erster Linie eins, qualifizieren. Gerade im fachlichen Bereich sind Zertifikate wichtig. Da stehen wir gegenüber unseren Herstellern und Kunden in der Pflicht.

Dann muss das Angebot flexibel sein und zu unseren betrieblichen Abläufen passen. Wir bevorzugen Kleingruppentrainings und bieten die meisten Workshops zu verschiedenen Terminen an, damit möglichst viele Kollegen auch die Chance haben, daran teilzunehmen.

Ganz wichtig ist uns: Nicht nur der Inhalt, auch der Trainer muss zu uns passen. Er muss seine Zielgruppe kennen. Frontalunterricht funktioniert bei uns nicht so gut. Die sepagisten bevorzugen interaktive Formate, die es ihnen leichter machen, das Gelernte in den Arbeitsalltag zu transferieren.

Um eine gute Qualität der Angebote zu gewährleisten hole ich von unseren Mitarbeitern regelmäßig Feedback zu den Maßnahmen ein.

Welche Formen der Weiterbildung nutzen wir?

Da sind wir völlig offen: Präsenzseminare, Workshops, Webinare, Meet Ups, Konferenzen – alles ist möglich.

Insbesondere die Online-Formate haben in diesem Jahr an Bedeutung gewonnen. Corona-bedingt konnten die bereits geplanten Präsenzseminare leider nicht durchgeführt werden. Aber für uns war klar, dass wir deshalb unser Angebot nicht einschränken werden und haben, nach Absprache mit den Trainern, viele Workshops virtuell durchgeführt.

Fester Bestandteil unserer Weiterbildungskultur sind das sepagoForum und sepagoPur, jeweils ein Mix aus internen und externen Weiterbildungsangeboten und jeder Menge Teamspirit. 4x im Jahr sind alle sepagisten herzlich dazu eingeladen in unser Headquater nach Köln zukommen, um sich auszutauschen, weiterzubilden und eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Vorab kann jeder Kollege, der möchte, ein Thema einreichen, in dem er uns aufschlauen möchte. Ergänzt wird dieses Format durch externe Coaches.

Und was haben wir sonst noch im Angebot?

Zur Weiterbildung im weiteren Sinne gehört für uns auch die betriebliche Gesundheitsförderung. Wir alle verbringen einen großen Teil unserer Zeit am Arbeitsplatz. Physisches und psychisches Wohlbefinden sind wichtige Faktoren, um gute Arbeit leisten zu können. Umgekehrt soll die Arbeit auch einen positiven Effekt auf unser Privatleben haben.

Es gibt ein „Team Gesundheit“ in unserem Unternehmen, in dem sich jeder sepagist sehr gerne engagieren und für sein Herzensthema einsetzen kann. Die Kollegen sammeln Ideen und Anregungen und entwickeln daraus Angebote, mit denen wir unsere Mitarbeiter auch in diesem Bereich unterstützen können. Dazu gehören z.B. Sportangebote, eine Meditations-App und Tipps für die Arbeitsplatzergonomie. Aktuell überlegen wir, ein sepago Kochbuch mit leckeren und gesunden Rezepten zusammenzustellen.

Fazit: Eine Kultur des Lernens ist ein wichtiger Bestandteil der sepago Unternehmensphilosophie. Unsere Geschäftsführer bekennen sich klar zu diesem Thema und betrachten die betriebliche Weiterbildung als strategische Maßnahme. Das heißt auch: Weiterbildung dient nicht nur dem Selbstzweck, sie muss klar an den Unternehmenszielen orientiert sein und die Mitarbeiter mit den daran ausgerichteten Kompetenzen ausstatten.